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Wie einen Gesundheitstag organisieren?
Gesundheitstage sind Informationsveranstaltungen über
wichtige, die große Masse der Bevölkerung tangierende Gesundheitsthemen.
Besonders eignen sich sogenannte Volkskrankheiten wie
Herz-Infarkt, Bluthochdruck, Diabetes, die hervorstechendsten Krebskrankheiten
und andere Bedrohungen größeren Ausmaßes. Immer steht
der präventive Anspruch, der Vorsorgecharakter
im Vordergrund. Ein Gesundheitstag ist in erster Linie ein Informationsforum,
auf dem der Teilnehmer interaktiv eingebunden wird.
Man kann entweder bestimmte Bevölkerungsschichten
(z.B. Jugend, Senioren), Risikogruppen (z.B.
Raucher), oder Frauen / Männer als gesundheitsspezifisches oder
soziales Geschlecht (gender) gezielt ansprechen. Veranstalter
oder federführende
Organisatoren oder Verantwortliche sind am besten Ärzte, Ärztegruppen
oder andere im Thema wissenschaftlich verhaftete Professionals.
Es werden hier einige der wichtigsten und erfahrungsgemäß immer
wiederkehrenden Organisationsmerkmale zusammengefasst. Sie entbehren der
Vollständigkeit und variieren zwangsläufig von Fall zu Fall,
von Ort zu Ort und von Zielgruppe zu Zielgruppe.
Hauptfragen
- Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
- Welches Ziel soll erreicht werden?
- Wo und wann soll die Veranstaltung stattfinden?
- Wer ist der Veranstalter und organisatorische und wissenschaftliche
Verantwortliche?
Von Anbeginn zu bedenken
- Gibt
es am Ort Terminüberschneidungen,
andere Veranstaltungen von allgemeinem Interesse?
- Ist die Tagungsräumlichkeit (Saalbau, öffentlicher Veranstaltungsraum,
Hotel) für spontane Besucher ("Laufkundschaft“) zentral
gelegen (verkehrstechnisch gut angebunden, Parkplatz)?
- Veranstaltungssekretariat, Programmkomitee, technische Organisation,
evt. Zusammenarbeit mit einer lokalen Veranstaltungsagentur.
- Sponsoren, Finanzplan.
- Organisatorische
Einbindung von Krankenkassen, Ärztekammer, Apotheken,
lokalen Ärztevereinen, Selbsthilfegruppen.
PR - Maßnahmen
- Zwei
Pressemitteilungen in der Lokalpresse 6 und 2 Wochen vor der Veranstaltung,
ausführliche Berichterstattung
nochmals 1 Tag vorher oder am Tag der Veranstaltung.
- Vorankündigung mit Inhaltsbeschreibung in der überregionalen
Presse.
- In die Berichterstattung auch Lokalradio (evt. Interview) und lokales
Fernsehprogramm (mindestens 2 Monate Vorlauf) einbinden.
- Pressekonferenz mit Tischvorlagen eine Woche vorher.
- Telefonaktion zum
Thema mit Ärzten
in der Tageszeitung.
- Terminhinweis durch
Plakate und Handzettel in Krankenkassen, Ämtern,
Vereinen, bei Selbsthilfegruppen, in Arztpraxen, in Apotheken, im
lokalen Veranstaltungskalender.
- Danach: Zeitnahe
Berichterstattung über
Ergebnis der Veranstaltung (Nachlese).
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