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Männergesundheitstag 2002


Am 16.März 2002 veranstaltete der Allgemeine Verein für Urologie und urologische Onkologie Rhein - Ruhr e.V. (AVUR e.V.) in Duisburg einen Männergesundheitstag als kombiniertes Laien- und Ärzteforums.Gäste auf dem Männergesundheitstag 2002 in Duisburg Bis zu 2000 Gäste besuchten die Veranstaltung. Etwa 700 Männer und Frauen nutzten die Gesundheitsvorträge zu den Themen Gesundheitsrisiken der Männer, Sexualität, Prostata, Hormonstörungen, Krebsvorsorge und Prävention, gesunde Ernährung und körperliche Fitness.Besucher bei einem Gesundheitscheck Viele Männer interessierten sich für Strategien zur Stressbewältigung und nahmen an einem eigens für die Veranstaltung konzipierten autogenen Training (Mitschnitt auf CD in der Rubrik Literatur) teil. Abgerundet wurde die von den lokalen Gesundheitsbehörden und der Ärztekammer unterstützte Veranstaltung durch eine Gesundheitsausstellung mit Informationen aus erster Hand und "Gesundheit quasi zum Anfassen“. Auch etwa 200 Ärzte verschiedener Fachrichtungen waren gekommen.
Erstaunlich war auch die Akzeptanz der Frauen. Entweder waren sie allein oder in Begleitung ihres Mannes gekommen - frei nach der wissenschaftlichen Erkenntnis:AVUR - Infostand auf dem Männergesundheitstag 2002 in Duisburg Männer in guter sozialer Bindung leben gesünder und länger! Das Thema "Männergesundheit" geht heute mehr und mehr alle an, die Betroffenen, die Gesundheitspolitik und die forschende Männerwissenschaft. Von vielen Männern wird schon auf Grund ihrer anatomischen Merkmale und Besonderheiten der Genitalsphäre der Urologe als "ihr Arzt“ im Kompetenzfeld Männergesundheit angesehen.
Der Männergesundheitstag vermittelte, dass tägliche und langfristig angelegte Gesundheitsfürsorge und Vorbeugung nichts ist, was weh tut, langweilt, eines Mannes nicht würdig ist oder ihm gar peinlich sein muss.


Das heißt ...

  • Männer haben durchaus Möglichkeiten, es ihren Frauen gleich zu tun im Sinne von Krankheitsvorbeugung und Krebs - Früherkennung, und damit vielleicht ein Teil der acht Jahre, die ihnen von der Lebenserwartung der Frauen trennen, aufzuholen.
  • Einsicht in die Dinge und tägliches, langfristig orientiertes Verhalten schlagen genau so sehr oder sogar mehr zu Buche als genetische Veranlagung.
  • Prostatakrebs, die Nummer 1 bei Männern über 60, ist durch Vorsorgeuntersuchung mit dem Bluttest PSA und mit Ultraschall frühzeitig aufzuspüren und dann auch zu heilen. Durch einen geeigneten Lebensstil ist Prostatakrebs womöglich sogar zu verhindern.
  • Sexuelle Potenzstörungen sind kein Einzelfall und nichts, worüber Männer mit sachkundigen Ärztinnen und Ärzten nicht reden könnten. Die Zahl wirksamer und gleichzeitig verträglicher Medikamente nimmt von Jahr zu Jahr zu. Es gilt aber zu allererst, Risiken wie Bluthochdruck, die Zuckerkrankheit und Stress zu bekämpfen.
  • Auch Männer leiden mit den Jahren ganz normal unter Hormonveränderungen, die einen mehr, die anderen weniger. Auch hier ist Früherkennung und gezielte Behandlung der Schlüssel zu Wohlergehen und erfülltem, leistungsfähigen, ja, gesundem Älterwerden.
  • Gesunde, der persönlichen Situation angepasste Ernährung hat nichts mit Askese zu tun und ist - einmal daran gewöhnt und von ihrem Nutzen überzeugt - ein täglicher Genuss, und zwar Krankheitsvorbeugung einprogrammiert.
  • Zur Vervollständigung eines gesunden männlichen Lebensstils gehört der Abschied von den sogenannten falschen Freunden wie Nikotin sowie übermäßiges Alkoholtrinken und die Hinwendung zu körperlicher Fitness und Erlangung eines seelischen Gleichgewichtes.

Herr Prof. Dr. Günther Jacobi auf dem Männergesundheitstag 2002 in Duisburg
Nachfolgend finden Sie ausführliche Manuskripte zu den Themen, die am Männergesundheitstag behandelt worden sind. Sie alle stammen aus dem Buch Männergesundheit, das von Prof. Dr. Günther Jacobi zum Männergesundheitstag herausgegeben worden ist.


Sie können die Manuskripte als separate gezippte Dateien im PDF-Format herunterladen:

maennerwelten.zipMännerwelten
[maennerwelten.zip - 30 kb]

krebsvorsorgeuntersuchung.zipKrebsvorsorgeuntersuchung
[krebsvorsorgeuntersuchung.zip - 252 kb]

praevention_prostatakrebs.zipMaßnahmen zur Prävention des Prostatakrebs
[praevention_prostatakrebs.zip - 51 kb]

ernaehrungsrisiko.zipErnährungsrisiko Mann
[ernaehrungsrisiko.zip - 27 kb]

psychohygiene_sg.zipPsychohygiene - Weg zur seelischen Gesundheit
[psychohygiene_sg.zip - 72 kb]

prostatakrebs.zipProstatakrebs - Heilung durch frühe Operation
[prostatakrebs.zip - 92 kb]

ed_impotenz.zipErektile Dysfunktion (ED) - Impotenz
[ed_impotenz.zip - 336 kb]

potenzstoerung_hormon.zipPotenzstörungen und Hormonstoffwechsel
[potenzstoerung_hormon.zip - 28 kb]

androgen_mangelsyndrom.zipPartielles Androgen-Mangelsyndrom
[androgen_mangelsyndrom.zip - 38 kb]

gutartige_prostata.zipMedikamentöse Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung
[gutartige_prostata.zip - 93 kb]

rueckgrat.zipMan(n) hat Rückgrat, auch wenn es weh tut
[rueckgrat.zip - 515 kb]

fitness.zipWege zur körperlichen Fitness im Männerleben
[fitness.zip - 8.1 MB]


Eine Neuauflage des Buchs Männergesundheit wird in der Rubrik Literatur vorgestellt.
Weitere Informationen und Kontakt finden Sie über www.maennergesundheitstag.de.

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